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ARBEITSWEISE

Seit über 25 Jahren befasse ich mich mit der Analyse der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen.Ich habe gelernt, dass man nur dann zu schlüssigen Erkenntnissen  kommt, wenn die Ausgangssituation mit kalter Leidenschaft präzise analysiert wird.

 

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass wir die Welt so sehen sollten, wie sie ist und nicht so, wie wir sie haben wollten. Auf dieser Grundlage lassen sich zuverlässige Prognosen der wahrscheinlichen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen aufstellen und brauchbare Handlungsempfehlungen ableiten. Heute kann ich auf eine Reihe zutreffender Analysen und Vorhersagen zurückblicken.


So gelang es mir (im Gegensatz zu der absoluten Mehrheit der Ostforscher), den Untergang des Kommunismus in Osteuropa vier Jahre bevor es dazu kam vorherzusagen; dazu habe ich Artikel und ein Buch veröffentlicht.

 

Als ein Beispiel einer zutreffenden Prognose aus der letzten Zeit kann meine Einschätzung über die Zukunft der Eurozone dienen. In meinen Vorträgen und im Newsletter meines Instituts (die sonstige Presse war damals für differenziertere Betrachtungen der gemeinsamen Währung kaum offen) stellte ich im Februar 2002 folgende Prognose auf:

„Wie geht es weiter? Die ökonomisch rückständigen Mitglieder der Währungsunion werden in Zukunft weder die teureren und schlechteren Güter noch ihre billigen Arbeitskräfte exportieren können; sie werden folglich versuchen, sich aus der Zwangsjacke des Euro durch die Forderung nach zusätzlichen Finanzhilfen und/oder durch die Verletzung der Maastrichter-Verschuldungskriterien zu befreien. Mit Hilfe und im Namen der gemeinsamen Währung übertragen sie die Verantwortung und Last der eigenen wirtschaftlichen Probleme auf die reicheren Mitglieder der Währungsunion. (….) Die Chancen, dass sich diese Währung langfristig durchsetzt, stehen fünfzig zu fünfzig. Die Einführung der gemeinsamen Währung ist dazu geeignet, genau die nationalistischen Stimmungen hervorzurufen, die die Väter der europäischen Einheit ein für allemal ausschließen wollten.“

BIOGRAPHIE

 

Vita

  • ​Studium der Sozialpsychologie und Soziologie an der Karlsuniversität in Prag;

  • Mitarbeiter an der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften;

  • Studium der Volkswirtschaftslehre, Sozialpsychologie und Soziologie an der Universität Hamburg;

  • 1982-1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter und

  • 1998-2007 Direktor des Internationalen Instituts für Politik und Wirtschaft;

  • 1999 Dr. habil., Politische Wissenschaften;

  • Seit Juli 2007 - Freiberuflicher Analytiker und Berater

 

Publikationen

zahlreiche Buch-, Zeitungs-  und Zeitschriftenveröffentlichungen zu wirtschaftlichen, politischen und sicherheitspolitischen Entwicklungen;

Beratungstätigkeit

Daimler Benz (LKW-Sektion), Deutsche Shell, Haniel, ERGO-Versicherung und Bundesverteidigungsministerium, u.ä.

 

Lehrtätigkeit

  • Weiterbildung der Führungskräfte der Siemens AG;

  • Ausbildung der Generalstabsoffiziere der Bundeswehr an der Führungsakademie der Bundeswehr;

  • Ausbildung der Nachwuchskräfte der Allianz AG, Hypovereinsbank AG und Otto Versand;

  • Weiterbildung der Führungskräfte von Airbus AG und Generali-Versicherungen;

  • Weiterbildung der Führungskräfte Microsoft.cz

 

Mitgliedschaften

  • Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft  Club of Rome

  • Rotary Club

SCHWERPUNKTE

 

  • präzise mittel- und langfristige Prognosen von politischen und ökonomischen Entwicklungen;

  • multidisziplinärer Ansatz (Ökonomie, Politologie, Sozialpsychologie, Soziologie);

  • innovative Ansätze im Bereich der Komplexitätsreduktion und Entscheidungseffizienz.